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Mittwoch, 1. Juni 2016

Der Paukenschlag: "Amazon, bitte übernehmen Sie WiFi - Berlin!"

Mit zunächst 100 von 650 geplanten social WiFi / WLAN hotspots hat sich AMAZON die WiFi Herrschaft über die Kapitale gesichert.
Wenn ein Hotspot in Reichweite ist, sendet er unter der Kennung "_Free_Wifi_Berlin".

https://www.berlin.de/rbmskzl/medien/netzpolitik/wlan-projekt/projekt-free-wifi-berlin-32144.php

"Das Projekt der Senatskanzlei „Free WiFi Berlin“ (ursprünglich „Freies WLAN für Berlin“) ist gestartet – am Mittwoch, 01.06.2016, konnten die ersten 100 von insgesamt 650 Access Points zeitgleich in Betrieb genommen werden. Berlinerinnen und Berliner sowie Touristinnen und Touristen können das WLAN-Angebot zeitlich unbegrenzt und kostenfrei nutzen – und dies nicht nur in der Innenstadt, sondern mit einer Verteilung auf alle interessierten Bezirke. Bis Ende des Sommers 2016 werden alle 650 Access Points in und an öffentlichen Gebäuden (Rathäuser, Bürgerämter, Bibliotheken) installiert sein, davon 325 Indoor- und 325 Outdoor-Access Points. 

Die technische Umsetzung übernimmt die abl social federation GmbH, europäischer Marktführer im Bereich Managed Hotspot Services. Verwendet werden hochmoderne, speziell für den Einsatz im Außenbereich sowie in Umgebungen mit hoher Funkdichte entwickelte Geräte. Content-Partner der abl social federation GmbH ist das Berliner Unternehmen Audible, führender Anbieter digitaler Audioinhalte, das das Projekt finanziell unterstützt sowie eine Interviewreihe „Typisch Berlin“ produziert hat, die zu Beginn der WLAN-Nutzung zu hören ist. 

Die Berliner Senatskanzlei fördert das Projekt mit 170.000 Euro".

Standort Wer sich der Mühe unterzieht, einmal nachzuzählen wird sehr bald bemerken: Die aufgezeigte Map zeigt nicht die angekündigte Anzahl von 100 Spots an. Ca. 30 fehlen!

INFOS via AMAZON/Audible


Media




 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Mail vom Stadtteilmanagement an >600 Empfänger auf der Mierendorff-INSEL

Die elektronische Litfaßsäule - Neuer WLAN “social INSELspot” im HaM; ab sofort im Testbetrieb im HaM verfügbar


Dieser Tage haben wir im “Haus am Mierendorffplatz” den -versuchsweisen- Testbetrieb unseres “social INSELspot” aufgenommen.

Was ist das, ein “social INSELspot”?
Ein “social INSELspot”, wie wir ihn nennen, ist der erste von mehreren geplanten, WLAN-Access Points, (SSID: INSELnet(t) [HaM]), der allen vorbei ziehenden Passanten -die Bushaltestelle vor dem Haus sorgt hier  für die gewünschte, rege Laufkundschaft- auf Wunsch jederzeit den elektronischen Zugriff auf Informationen des Stadtteilmanagements, mittels Smartphone, gestattet.
Hierzu ist der Zugang zu unseren Informationen auf Facebook frei geschaltet. - Um die Informationen abzurufen, muss man übrigens nicht bei Facebook angemeldet sein; man kann unsere dort eingerichtete Seite auch ohne eigenes Fb-Konto abrufen.

Durch dieses Experiment, so hoffen wir, können wir künftig mehr und besonders auch jüngere Menschen aus dem Kiez für die Belange des Kiezes dauerhaft(er) interessieren, sensibilisieren und, bei begrenzten Mitteln und fehlenden anderen lokalen Printmedien, zudem unsere Informationen kostengünstig und dauerhaft verbreiten. Letztlich ist es die Fortsetzung der seit 1854 erfundenen Litfaßsäule mit elektronischen Mitteln. Damit sind wir modern und zukunftsfähig aufgestellt.

Der Zugang zu diesen Informationen ist kostenlos, ebenso frei wie freiwillig und dort jederzeit -365/24- möglich. Ein Übergriff auf unsere Netze, bzw. in das Internet als solches, ist ohne Passwortkenntnis nicht möglich. Aus rechtlichen Gründen muss das, bis zur demnächst geplanten, gesetzlichen  Abschaffung der sog. Störerhaftung, bis auf weiteres zwingend auch so bleiben. Aus Sicherheitsgründen wird die MAC-Adresse der Besucher*innen mit dem Zugriffsdatum gelogged, also registriert, um, wider Erwarten, auf ungebetene Aktivitäten jederzeit sachdienlich reagieren zu können.

Für den Publikumszugriff dort gleichzeitig frei gegeben haben wir, als zusätzlichen Mehrwert, einige wenige nützliche Dienste, von denen naturgemäß keine Gefahr illegaler Aktivitäten ausgeht, wie zB die Info-Seiten der BVG, Spiegel.de, Deutscher Wetterdienst, Wikipedia sowie die Google-Suche.

Wir sind gespannt auf das feedback der Community.

Donnerstag, 19. Mai 2016

gelungener Coup der EK: Schwerter zu Pflugscharen - Kirchentürme zu Funkmasten: Die #godspots kommen nach Berlin und BB

Es wirkt alles wie eine konzertierte Aktion. Die Abschaffung der Störerhaftung wird nun mit einer breiten Bewegung bereits vorweg genommen. Die Politik kommt in Zugzwang. Ein Rückzieher würde den politischen Tod bedeuten. Die Versprechungen bisher waren zu groß.
Hotspots in Kürze hier:
Kirchengemeinde Altglienicke, Berlin Treptow-Köpenick • Französische Friedrichstadtkirche, Berlin-Mitte • Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin-Charlottenburg • Jugendbildungsstätte Haus Kreisau, Berlin-Kladow • Evangelisches Zentrum, Berlin-Friedrichshain • Evangelische Lutherkirche, Berlin-Spandau • Paul-Schneider-Haus, Berlin-Spandau • Evangelische Hochschule Berlin, Berlin Steglitz-Zehlendorf • Büro des Kirchenkreises Berlin Teltow-Zehlendorf • Südwestkirchhof Stahnsdorf • Evangelisches Jugendzentrum Alt-Tempelhof Café Albrecht, Berlin Tempelhof-Schöneberg • Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, Berlin-Spandau • Südwestkirchhof Stahnsdorf

PRESSEMITTEILUNG

»godspot« – Kirche wird zum WLAN-Hotspot

Ab sofort kostenloses freies WLAN in evangelischen Kirchen

Berlin, 17. Mai 2016 – Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat am 13. Mai 2016 beschlossen, Kirchen mit kostenlosen WLAN-Hotspots auszustatten. Das Angebot mit dem Namen »godspot« wird zunächst in rund 220 Kirchen in Berlin und Brandenburg installiert, darunter in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin-Charlottenburg sowie in Brandenburg in der Evangelischen Kirche Meyenburg.
Das WLAN kann innerhalb und außerhalb der Kirchengebäude von Besuchern und Passanten kostenlos genutzt werden – eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht notwendig. Bis zum Kirchentag 2017 werden weitere Kirchen, Pfarrhäuser und kirchliche Einrichtungen das freie WLAN »godspot« erhalten. Ziel ist es allen 3000 Kirchen und kirchlichen Gebäuden in der EKBO godspot zur Verfügung zu stellen. Für die nötige Sicherheit sorgt ein Vertrag mit einem separaten Dienstleister, der eine eindeutige Regelung der Störerhaftung garantiert.
Fabian Kraetschmer, IT-Leiter im Konsistorium der EKBO: »Menschen sind nicht weniger spirituell als früher. Aber die Orte der Kommunikation haben sich verschoben, vieles findet in digitalen sozialen Netzwerken und Communities statt. Mit godspot wollen wir als Evangelische Kirche eine sichere und vertraute Heimstatt in der digitalen Welt bauen.«
Nutzer des freien WLAN werden zunächst auf eine Landing-Page geleitet, die Informationen zum Gebäude und zur Gemeinde sowie zu den Themen Glaube und Leben enthält. Von dort aus können sie sich frei im Internet bewegen. Das Angebot ist für Nutzer kostenfrei; es ist nicht mit kommerzieller Werbung oder der Preisgabe von privaten Daten verbunden.